
Ursprung und Gründung Unsere Konzerte Unsere Dirigenten
Seit dem 21.September 1952 fanden fast 100 Konzerte mit dem Kammerchor Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.
2010
18. April Gioachino Rossini -
Messa di Rimini
Antonio Salieri
- Salve Regina
Giacomo Puccini
- Requiem
2009
11.
Oktober Haydn "Messa
brevi St. Joannis de Deo"
Vivaldi "Gloria D-Dur"
2008
30. November Max
Reger 3
A-Capella Liedsätze "Macht hoch die Tür" "Und unsrer lieben
Frauen" "Es
kommt ein Schiff"
John
Owen Edwards "Wassail"
für Chor und Harfe
Benjamin
Britten
"Christmas-Carols" op.28 für Chor und Harfe
16.
März Mendelssohn-Bartholdy
"Christe du Lamm Gottes"
Rheinberger "Stabat Mater"
Willy Müller-Medek
(1897-1965) Osterkantate
"Auferstehung"
2007
18. und 25. November Johannes Brahms "Ein deutsches Requiem"
02. Juli J.S.Bach
"Erschallet Ihr Lieder" "Singet dem Herrn ein neues Lied"
W.A.Mozart
"Veni Sancte Spiritus" "Regina coeli"
26.November W.A.Mozart
"Litaniae Lauretanae" KV 195
"Exsultate, Jubilate" KV 165
"Vesperae solennes de confessore" KV 339
02. April W.A. Mozart
"Requiem" KV 626 "Ave verum corpus" KV 618
30.Oktober Geistliche Musik zum Volkstrauertag
13.März J.S: Bach "Johannespassion"
19.Dezember J.S.Bach "Weihnachtsoratorium I-III"
28. März "Chor- und Orgelwerke zur Passionszeit"
12.Oktober "Romantische Chor- und Orgelmusik"
30.März J.S: Bach "Johannespassion"
27.Oktober Antonin Dvorak "Messe D-Dur Op.86
F. Mendessohn-Bartholdy "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser"
weiterhin wurden aufgeführt
"Elias" v. Felix Mendessohn Bartholdy
"Matthäuspassion" J.S. Bach
"Requiem" Antonin Dvorak
Zoltan Kodaly "Laudes Organi"
"Himmelskönig sei willkommen" "Geist und Seele wird verwirret" v. J.S.Bach
"Messe solennelle" Charles Gounod
"Quattro pezzi sacri" Giuseppe Verdi
"Te Deum" Anton Bruckner
"Der Tod Jesu" Carl Heinrich Graun
"Der Messias" G.F. Händel (arr. W.A.Mozart)
"Stabat Mater" Antonin Dvorak
"Messa da Requiem" Giuseppe Verdi
"Wachet auf, ruft uns die Stimme" J.S. Bach
"Krönungsmesse" W.A.Mozart
"Gloria" F. Poulenc
"Große Messe c-moll" W.A. Mozart
"Die Schöpfung" Josef Haydn
"Große Messe f-moll" Anton Bruckner
"Messa di Gloria" G. Puccini
"Weihnachtsoratorium IV- VI" J.S.Bach
"Ode on St. Cecilias Day" G.F.Händel
"Messe C-Dur" Ludwig v.Beethoven
"Magnificat" J.S.Bach
"Missa in tempore belli" Josef Haydn
"Die Lerche" R. Petzold
"Zigeunerlieder" Johannes Brahms
"Dettinger Te Deum" G.F. Händel
"Die Jahreszeiten" J. Haydn
"Nun kommt der Heiden Heiland" J.S.Bach
"Missa Solemnis" Ludwig v.Beethoven
"Schicksalslied" J. Brahms
"Missa da Requiem" G.Verdi
und viele andere mehr ....
Es ist sicherlich berechtigt, die Wurzeln des Chores bereits in den Jahren 1937/38 aufzuspüren, dies nicht nur im musikalischen Anliegen, sondern auch in der Person des Musikdirektors Bruno Kortemeier, der dann nach dem 2. Weltkrieg das endgültig verwirktlicht hat, was er schon lange vorher angestrebt und grundgelegt hat. Im Jahr 1937 gelang es dem Organisten der Neuenahrer Rosenkranzkirche, eine ausreichende Zahl von Sängerinnen und Sängern um sich zu scharen, die zur Einstudierung und Aufführung von großen Werken der Chor- und Oratorienliteratur befähigt war.
Unter dem Namen "Städtischer Chor Bad Neuenahr" wurde die Vereinigung am 1. Januar 1938 beim zuständigem Amtgericht eingetragen. Bis zur Einberufung zum Kriegsdienst von Bruno Kortemeier im Jahre 1940 kamen die Oratorien "Die Jahreszeiten" und "Die Schöpfung" von Joseph Haydn sowie das Werk "Paradies und Peri" von Robert Schumann zur Aufführung.
Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft und in Zusammenarbeit mit den damaligen "Kulturring Bad Neuenahr" sowie der Unterstützung durch den Oberstudiendirektor Dr. Ernst Hartmann und den Studiendirektor Hans Wilhelm Seebaß des "Aufbau-Gymnasiums Bad Neuenahr" (heute Are-Gymnasium) wurde in einer Gründungsversammlung am 11.September 1952 der schon vorher mit Probenarbeiten beschäftigte Chor nun auch als "Kammerchor Bad Neuenahr" konstituiert und seine erste Vorstandsschaft gewählt.
Unsere "Gründer" von links: Dr. Siegmund v. Manitius, Dr. Otto Kostka, Ulrich v. Loessl, Dr. Otto Göcke
Nach relativ kurzer Zeit zeigte sich , dass eine noch so opferbereite Hingabe an die große Kunst, insbesondere im verbindlich gewählten Aspekt des Kammerchores, dann an finanzielle Grenzen stößt, wenn Einstudierung und Aufführung der ausgewählten Werke auch wirklich gewissenhaft und werkgetreu geschehen sollen. Eintrittsgelder bei Konzerten und Mitgliedsbeiträge der Sängerinnen und Sänger reichen da bei weitem nicht aus, und Unterstützungen der "öffentlichen Hand" haben ja auch ihre vorgegebenen Grenzen.
Im Bewusstsein seiner Verantwortung gegenüber dem musikalischen Geschehen in unserer Stadt, aber auch zur Pflege der persönlichen und besonderen Kontakte zueinander, bildete sich ein Freundeskreis des Kammerchores, der am 27. November 1954 zu einem Gesellschaftsabend im Hotel "Lochmühle" in Mayschoß einlud. Hier sollte dem künstlerischen Wollen und Können des Chores eine besondere gesellschaftliche Heimat, aber auch eine gewisse finanzielle Existenzgarantie durch seine Förderer geschaffen werden. Die Idee fand große Resonanz. Der Förderverein wurde am genannten Tag unter dem Namen "Gesellschaft der Musikfreunde Bad Neuenahr" gegründet.
1984 verschmolzen Kammerchor und Gesellschaft zum "Gesellschaft der Musikfreunde/Kammerchor, Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V."
Bruno Kortemeier (1952-1965)

Seine Liebe zur Musik und sein großes musikalisches Können haben den Chor entscheidend geprägt. Musikdirektor Bruno Kortemeier war zudem Organist und Chorleiter des Pfarr-Cäcilienchores an der Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr. Er hat dort über 30 Jahre lang sich reiche Anerkennung und Verdienste um die Kirchenmusik erworben.Am 10. Januar 1965 beendete ein Herzinfarkt während einer Aufführung als Organist in der Rosenkranzkirche viel zu früh sein Leben im Dienste der Musik.
Hans Wilhelm Seebaß (1965)
Heinz Geese (1965)
Jürgen Luhn (1965-1967)
Horst Weißenberger (1967-1968)
Malte Heigster (1968)
Horst Meinardus (1968- 1976)
Heinz Anton Höhnen (1976-2006)
Professor Höhnen war seit 1962 künstlerischer Leiter des Bach-Chores Koblenz (vormals Madrigalchor), seit 1976 leitete er zusätzlich den Kammerchor Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er studierte Kirchen- und Schulmusik an der Musikhochschule Köln sowie Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an den Universitäten Bonn und Köln. Seit 1971 wurde er Professor für Musik an der Universität Koblenz-Landau. Er war künstlerischer Mitarbeiter bei Europa Cantat, wo er sich als Atelierleiter bei Festivals in Brügge, Luzern und Namur einen internationalen Ruf erworben hat.
Gisbert Wüst (2007-2008)
(geb.
1950) studierte nach dem Abitur in Koblenz
an der Universität Mainz Schulmusik, Germanistik und
Musikwissenschaft.
Nach
den ersten Staatsexamen legte er 1976
das A-Examen für katholische Kirchenmusik ab.
Sein
Orgelstudium bei
Prof. Peter Alexander Stadtmüller ergänzte er durch Kurse und weitere
Studien
bei Luigi Tagliavini (Bologna) und Michael Schneider (Köln).
Seit
1979 unterrichtet Gisbert Wüst Musik und
Deutsch am Heisenberg-Gymnasium in Neuwied und ist Leiter des dortigen
Schulorchesters.
Gleichzeitig wirkt er als Kantor an
St. Medard in
Bendorf. Die kirchenmusikalische Arbeit mit der Medardus-Kantorei wird
durch
regelmäßige Oratorien-Aufführungen ergänzt.
(Italien, Frankreich, Polen, Schweiz, Niederlande),
nach den USA und Israel
(Israel-Festival).
Ekatarina Londarenko (seit 2009)

Mit 15 Jahren wurde sie in den Chorleiter-Studiengang der Musikfachschule beim Moskauer Staatlichen P.I. Tschaikowski – Konservatorium aufgenommen und absolvierte sowohl den Abschluß der Musikfachschule als auch 1996 die Diplomprüfung an der Fakultät für Chordirigenten des Konservatoriums bei Prof. B. Tewlin mit Auszeichnungen.
Während ihres Studiums konzertierte Ekaterina Londarenko als Pianistin und Chorsängerin bei zahlreichen Konzerten in Moskau, St Petersburg und Rybinsk sowie Deutschland, England, Spanien, Italien, Österreich und der Schweiz.
Als Sängerin, Pianistin, Chor- und Orchesterdirigentin nahm sie an Moskauer Seminaren von Prof. H. Rilling (Stuttgart) sowie an Konzerten des Russisch-Amerikanischen Chores und des Gesamtchores des Chordirigenten Russlands bei Prof. B. Tewlin teil. Zugleich arbeitete sie als Klavierbegleiterin an der Moskauer Prokofjev-Musikschule, bei Chören des Konservatoriums und in der Chordirigentenklasse sowie als Assistentin des Dirigenten des Moskauer Chores der Jugend und Studenten von Prof. B. Tewlin.
Von 1996 bis 1999 studierte Ekaterina Londarenko an der Hochschule für Musik Köln Chorleitung bei Prof. J. Hömberg und Orchesterleitung bei Prof. M. Luig. Beide Studiengänge wurden mit Diplomen (beide sehr gut) abgeschlossen.